Aphasie (Sprachstörung nach Hirnschädigung)
Wörter sind da, kommen aber nicht heraus. Oder Gesagtes wird nicht mehr verstanden. Wir arbeiten an Wortfindung, Satzbau, Lesen und Schreiben — und daran, dass Verständigung im Alltag wieder gelingt, notfalls über Gesten, Schrift oder Bilder.
Dysarthrie (undeutliches Sprechen)
Die Sprechmuskulatur arbeitet nicht mehr präzise: leise, verwaschen, monoton, zu schnell. Wir trainieren Atmung, Stimmgebung und Artikulation und passen das Sprechtempo an.
Sprechapraxie
Die Bewegungsplanung fürs Sprechen ist gestört — dasselbe Wort gelingt einmal und im nächsten Moment nicht. Wir üben mit festen Silbengerüsten, Rhythmus und viel Wiederholung.
Parkinson und neurodegenerative Erkrankungen
Leise Stimme, wenig Mimik, Schluckprobleme. Wir arbeiten mit lautem, bewusst überdeutlichem Sprechen und sichern die Ergebnisse über regelmäßiges Eigentraining. Auch bei Multipler Sklerose, ALS und Demenz begleiten wir.
Dysphagie (Schluckstörung)
Husten beim Trinken, Steckenbleiben, wiederkehrende Lungenentzündungen. Diagnostik, Kostanpassung und Schlucktraining beschreiben wir ausführlich auf der eigenen Seite. Zur Schlucktherapie
Sprechen mit Trachealkanüle
Wir behandeln Menschen mit liegender Trachealkanüle in Abstimmung mit Pflegedienst und Klinik: Sprechventilnutzung, Schluckdiagnostik und Vorbereitung der Entwöhnung. Die Therapie nach Kehlkopfentfernung (Laryngektomie) bieten wir derzeit nicht an und vermitteln Sie an spezialisierte Kolleg:innen in Hannover weiter.